Verbot

Verbrennen von Pflanzenabfällen – auch ausnahmsweise – ist nicht mehr zulässig ... 

 
Nach geltendem Naturschutzrecht ist das Beschneiden von Gehölzen (Bäume/Hecken/Gebüsche) vom 1. März bis zum 30. September eines jeden Jahres verboten. Diese Regelung dient dem allgemeinen Artenschutz. Ganzjährig zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zu deren Gesunderhaltung. Vom Verbot sind außerdem ausgenommen Maßnahmen, die im öffentlichen Interesse nicht auf andere Weise oder zu anderer Zeit durchgeführt werden können, wenn sie
 
a) behördlich durchgeführt werden,
b) behördlich zugelassen sind oder
c) der Gewährleistung der Verkehrssicherheit dienen.
 

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die ordnungsgemäße Entsorgung des dabei entstehenden Grünschnitts hinweisen:

 
Durch das Inkrafttreten des Gesetzes über die Kreislaufwirtschaft und den Bodenschutz im Freistaat Sachsen am 22. März 2019 ist die Pflanzenabfallverordnung außer Kraft getreten. Damit ist die Möglichkeit, dass pflanzliche Abfälle aus nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken unter bestimmten Voraussetzungen verbrannt werden durften, entallen. Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle ist somit grundsätzlich verboten!
 

Zu Verwertung on Pflanzenabfällen stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

 

- Verroten (Liegenlassen, Untergraben, Unterpflügen)

- Kompostierung

- Biotonne

- Wertstoffhöfe

 
 
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